Vom 6. bis 10. Oktober diskutieren Archäologen neueste Entwicklungen in ihrem Fach / Pressegespräch am 6. Oktober 11 Uhr an der Freien Universität Berlin

Pressemitteilung vom 30. September 2014

Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung findet in Berlin vom 6. bis 10. Oktober 2014 der Deutsche Archäologie-Kongress statt. Er stellt das größte Treffen der Archäologieverbände, Facharbeitsgruppen und Nachbarwissenschaften dar und wird alle drei Jahre von einer anderen Stadt ausgerichtet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tauschen sich über neueste Entwicklungen in der Archäologie aus und präsentieren nationale und internationale Projekte. Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Archäologie des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Rahmen des 8. Deutschen Archäologiekongresses laden das Landesdenkmalamt Berlin und die Freie Universität Berlin zu einem Pressegespräch am 6. Oktober um 11 Uhr im Hörsaalgebäude Henry-Ford-Bau ein.

Auf Initiative des Mittel- und Ostdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V., der den Kongress organisiert, konnte die Freie Universität Berlin mit dem Exzellenzcluster Topoi und dem Institut für Prähistorische Archäologie gewonnen werden, sich maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung der Tagung zu beteiligen. An der Veranstaltung wirken darüber hinaus zahlreiche Partner mit: das Landesdenkmalamt Berlin, das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin mit dem Studiengang Restaurierung und Grabungstechnik, der Berliner Unterwelten e. V., die Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e. V., die Archäologische Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern e. V. und die Stiftung Stadtmuseum Berlin. Die Schirmherrschaft übernimmt Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin.

Erwartet werden 700 Teilnehmer aus dem In- und Ausland. In Abendveranstaltungen präsentiert sich Berlin als Zentrum der Archäologie. Der Berliner Landesarchäologe Matthias Wemhoff stellt im öffentlichen Abendvortrag im Berliner Rathaus die “Archäologie in der Hauptstadt“ vor. Die Staatlichen Museen zu Berlin und ihre Partner präsentieren im Alten Museum, im Neuen Museum und im Pergamonmuseum die öffentliche Sonderausstellung “Forschungsinsel. Archäologische Projekte in Museen“. Gezeigt werden Forschungsprojekte im Kontext der Sammlungen, die von der Bronzezeit bis ins Mittelalter reichen. In diesem Rahmen findet auch eine Podiumsdiskussion zur Standortbestimmung der Archäologie statt.

Wissenschaftler des Exzellenzclusters Topoi stellen in einer ganztägigen Vortragsreihe aktuelle interdisziplinäre Forschungsprojekte vor. Topoi ist ein gemeinsamer Forschungsverbund von Freier Universität und Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Deutschen Archäologischen Institut und dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Archäologie, Philologie, Philosophie, Wissenschaftsgeschichte und Geographie sowie weiteren naturwissenschaftlichen Fächern.

In einem Pressegespräch vorgestellt wird der neu erscheinende Reiseführer “Berlin. Ausflüge im Spree-Havel-Gebiet“ in der Reihe “Ausflüge zur Archäologie, Geschichte und Kultur in Deutschland“ im Theiss-Verlag, der die archäologischen Stätten und die in Berlin gelegenen Regionalmuseen mit archäologischem Schwerpunkt dokumentiert.

Das Pressegespräch findet statt: Oktober 2014, 11.00 Uhr, Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Garystraße 35 in 14195 Berlin, Raum Konferenz III, (U-Bahnhof Thielplatz, U3)

Ablauf:

1. Begrüßung durch Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte, Berliner Landesarchäologe

2. Kurzvorstellung des Kongresses, Dr. Jasper von Richthofen, Vorstandsvorsitzender des Mittel- und Ostdeutschen Altertumsverbandes e.V.

3. Kurzvorstellung der Prähistorischen Archäologie an der Freien Universität Berlin und des Exzellenzclusters Topoi, Prof. Dr. Michael Meyer, Institut für Prähistorische Archäologie und Sprecher Topoi

4. Kurzvorstellung des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V. und der “Forschungsinsel. Archäologische Projekte in Museen“, Dr. Manfred Nawroth, Leiter der Geschäftsstelle des Verbandes

5. Kurzvorstellung des neuen Reiseführers “Berlin. Ausflüge im Spree-Havel-Gebiet“ (Theiss Verlag), Dr. Jürgen Kron, Lektorat Wissen der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt

 


 

Informationen zum Deutschen Archäologiekongress
  • Zeit: 6. bis 10. Oktober 2014
  • Ort: Die Tagesveranstaltungen des Kongresses finden statt in Berlin-Dahlem im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, im Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft e.V. und im Saal des Max-Planck-Institutes für Wissenschaftsgeschichte.
  • Abendveranstaltungen werden im Berliner Rathaus sowie im Alten Museum, im Neuen Museum und Pergamonmuseum ausgerichtet.
  • Kosten: Eine Anmeldung für die Gesamtveranstaltung und einzelne Tage ist während der Konferenz im Tagungsbüro des Henry-Ford-Baus möglich. Karten kosten zwischen 70 und 110 Euro.

 


 

Weitere Informationen
  • 8. Deutscher Archäologiekongress 2014
  • Bildmaterial: Auf Nachfrage werden Bildvorlagen aus der neuen Publikation “Berlin. Ausflüge im Spree-Havel-Gebiet“ zur Verfügung gestellt. Deren Abdruck ist im Zuge der aktuellen Berichterstattung über den 8. Deutschen Archäologie-Kongress bzw. im Rahmen von Buchbesprechungen bei Angabe des Copyrights kostenfrei gestattet. Nachweis erbeten (karin.wagner@senstadtum.berlin.de). Bei kommerzieller Nutzung der Bildvorlagen ist eine Genehmigung erforderlich und es wird eine Nutzungsgebühr erhoben.
  • Kontakt für das Landesdenkmalamt Berlin
    Karin Wagner
    Leiterin für Gartendenkmalpflege und Archäologie Landesdenkmalamt Berlin
    Klosterstraße 47
    10179 Berlin
    Telefon +49 030 90259-3680
    Fax +49 030 90259-3700
    Karin.wagner@senstadtum.berlin.de
    www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/landesdenkmalamt
  • Kontakt für das Exzellenzcluster Topoi/die Freie Universität Berlin
    Nina Diezemann
    Presse und Kommunikation
    Freie Universität Berlin
    Kaiserswerther Straße 16–18
    14195 Berlin
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