Der gemeinsame Antrag von Freier Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin muss nun bis Februar ausgearbeitet werden

Der Cluster-Antrag “Topoi. Stability and Instability in Ancient Civilizations” hat in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder die erste Hürde genommen. Wie die DFG heute mitteilte, wurde das Projekt zum Vollantrag aufgefordert, der nun bis zum 21. Februar 2018 eingereicht sein muss. Die Entscheidungen über die geförderten Projekte sollen im September 2018 bekannt gegeben werden.

Im Mittelpunkt der Forschung des geplanten Exzellenzclusters Topoi. Stability and Instability in Ancient Civilizations stehen die treibenden Momente der gesellschaftlichen Entwicklung vom 10. Jahrtausend v. Chr. bis zum Ende der Spätantike. Die Konzentration auf Stabilität und Instabilität – so der Ausgangspunkt des Clusters – führt zu einem neuartigen Verständnis früher Zivilisationen. Der geplante Cluster greift dabei auf zehn Jahre Erfahrung im fächer- und institutionenübergreifenden Arbeiten im Rahmen des Exzellenzclusters Topoi. The Formation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations zurück, durch die sich Berlin als weltweit herausragender Standort für Altertumswissenschaften auf einzigartige Weise weiterentwickelt hat. Auch das neue Projekt wird getragen von Forscherinnen und Forschern an beiden beteiligten Universitäten – der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin –, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Museen aus insgesamt mehr als 30 zum großen Teil altertumswissenschaftlichen Disziplinen. Auf innovative Art und Weise werden zudem Forscherinnen und Forscher aus Natur- und Sozialwissenschaften einbezogen. Topoi. Stability and Instability in Ancient Civilizations ist ein gemeinsamer Antrag der beiden genannten Universitäten in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Sprecherin und Sprecher: Prof. Dr. Monika Trümper (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Gerd Graßhoff (Humboldt-Universität zu Berlin)

Weitere Informationen

Deutsche Forschungsgemeinschaft (www.dfg.de)

Berliner Universitäten im Verbund