Rückblick auf Die Lange Nacht der Wissenschaften im Jahr 2011

 

Mit über 1500 Besuchern war die Lange Nacht der Wissenschaften im Topoi-Haus Dahlem auch im Jahr 2011 ein großer Erfolg. Mit Vortragsreihen und Aktionen präsentierten sich das Cluster, befreundete Institute der Freien Universität und das Deutsche Archäologische Institut.

Besucher begutachten die römische Latrine | ©Topoi

Besucher begutachten die römische Latrine | ©Topoi

Topoi-Sprecher Michael Meyer am Rennfeuerofen | ©Topoi

Topoi-Sprecher Michael Meyer am Rennfeuerofen | ©Topoi

 

Megalithen im Hochland von Sumatra und Indonesien, Lepsius und Sudan oder die Geschlechterstruktur in der römischen und griechischen Kultur waren zum Beispiel Themen der Vortragsreihe “Lost in Space”. Unter dem Motto “Lost in Taste” wurden anschließend Kostproben antiker römischer Rezepte geboten und Zeugnisse römischer Dekadenz gezeigt. Wie es sich anfühlt auf einer römischen Latrine Platz zu nehmen, erfuhren die Besucher ebenso hautnah wie von den Ritualhandlungen des Alten Ägypten, die unter dem Titel “1000 Biere und Brot” erklärt und demonstriert wurden.

“Auf den Spuren antiker” Straßen ließ sich entlang der DAI-Straße wandeln, auf deren Stationen die berühmten Handelsrouten wie die Weihstraße oder die Seidenstraße veranschaulicht wurden und zeigten, wie vernetzt die Alte Welt bereits war. Wer an alter und moderner Technik interessiert war, konnte den ferngesteuerten Octocopter bei der Luftaufklärung beobachten oder zusehen, wie in einem Rennfeuerofen Erz verhüttet wurde.

LNDW 2011: DAI-Präsidentin Friederike Fless mit jungen Archäologen

DAI-Präsidentin Friederike Fless mit jungen Archäologen | ©Topoi

 

Dabei waren die Besucher auch immer wieder aktiv gefragt: in der Schreibwerkstatt die “Reise durch den Alten Orient” oder einer vorbereiteten Grabungsstelle, an der die kleinen Archäologen Schicht für Schicht Münzen und Mauern freilegen konnten. Für die Kleinen gab es außerdem Workshops zu den großen Zentren der altorientalischen Kulturen, Babylon, Assur und Uruk.